Benutzer:MaesterK

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MaesterK
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Persönliche Daten
Realname Karsten
Wohnort Aschaffenburg
Kontaktmöglichkeiten
E-Mail an MaesterK
Funktion bei Schaffenburg e.V.
Amt 2. Vorsitzender

"Alles"

Beitrittsdatum 2015-04-29

Karsten

  • 2. Vorsitzender
  • Gründungsmitglied, 1. Vorsitzender von 2015 bis 2017
  • Ingenieur für Elektro- und Informationstechnik (B. Eng.), Schwerpunkt Mikroelektronische Systeme
  • Beruflich am Entwickeln von Low Power Hard- und Firmware (mit Bluetooth LE)
  • Vorher ein knappes Jahrzehnt Erfahrung in der Web- und Anwendungsentwicklung (und Geschäftsführung) gesammelt
  • Am besten erreichbar per Whatsapp oder unter schlachter34@gmail.com

Technische Interessen

  • Elektronik (Überraschung!)
  • Fahrzeugtechnik (gerade aus der Zeit BEVOR sie mit Elektronik vollgestopft wurden!)
  • Ich bastel grundsätzlich gerne Zeug..daher natürlich auch 3D-Druck, Fräsen und der ganze Kram..
  • ab und an lasse ich mich doch noch für Software begeistern
  • Retro-Computing (und -Gaming?) gehört wohl auch irgendwie dazu

Interessante Projekte aus dem Studium

Bluetooth 5 Demonstrator (Bachelorarbeit)

Bisschen Embedded-Design und Messungen um den nrf52840 Mikrocontroller von Nordic.
Highlights:

  • 2,4 Ghz PCB-Antenne mit Abstimmung und Anpassung (einfacher als man denkt)
  • MCU mit zweireihigem BGA-Style Pinout ("Advanced" QFN) und 0,4 mm Spacing mit Heißluftstation auf Platine ohne Lötstoplack frickeln


Atari VCS Supercard (Studienarbeit)

Multi-Game Cartridge mit Menü für die klassische Atari VCS ("Video Computer System") Konsole aus den 70ern (aka Atari 2600). Eine der ersten Spielekonsolen mit wechselbaren Spielen und die mit abstand erforglreichste aus der Zeit. Die Hardware: Eine auf dem MOS6502 (auch z.B. in C64, Apple 2) basierende CPU mit 1 MHz Takt zusammen mit 128 Byte RAM (kein kilo vergessen!) und einem speziellen Grafikchip, der mangels Zeilenweise gefüttert werden muss. Für Interessierte gibt's hier den Ultimate Atari 2600 Talk vom 28C3.
Durch die Realisierung des Menüs auf der Konsole selbst ist die Hardware äußerst sinnvoll und hätte (unter Verwendung eines (E)PROMs statt eines Flash-Moduls) auch in der Prime-Time der Konsole mit vertretbaren Kosten umgesetzt werden können.
Highlights:

  • Textbasierendes Menü bei äußerst knappen Ressourcen und verrückter Grafikhardware in 6502 Assembler...knackige Herausforderung und kreativer Anspruch mit hohem Fun-Faktor
  • Wahrscheinlich bin ich der einzige, der in diesem Jahrtausend was "sinnvolles" mit nem GAL-Baustein angestellt hat :D


2,4 GHz LNA (Gruppenarbeit 2er Team)

Diskreter Verstärker auf Basis des BFP 650 Bipolartransistors von Infineon (Silizium-Germanium). Gain von 14,5 dB... IP3 bei 28,5 dBm, 1dB-Compression-Point bei 15 dBm. Das Rauschen unseres "Low Noise" Verstärkers konnten wir leider mangels geeigneter Messgeräte nicht bestimmen^^
Highlights:

  • HF-Spaß! Die Frequenz ist hoch genug, dass mm bei der Bauteilplatzierung zur Anpassung bereits eine Rolle spielen. Außerdem koppeln GHz-Frequenzen auch munter über die pF-Kapazitäten zwischen den Transistorteilen über, sodass Änderungen der Anpassung auf der Ausgangsseite die Eingangsseite beeinflussen und umgekehrt. Daher muss man ein paar mal "Drüberiterieren", bis das Ergebnis ordentlich passt..
  • Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht dass Ad-Hoc einsetzten von Bauteilen - z.B. einem kleinen Kondensator um vermeintlich den Arbeitspunkt zu stabilisieren - eine beschissene Idee ist. Das hatte uns die Stabilität völlig zerlegt, was wir natürlich erst nach vielen Stunden missglückter Anpassversuche realisiert haben.


High End Kopfhörerverstärker (Gruppenarbeit 4er Team)

Kopfhörerverstärker mit verschiedenen digitalen (SPDIF optisch und Cinch, sowie USB-Soundkarte per PCM2705 mit galvanischer Trennung on-board) und analogem Eingang. Der verwendete PCM 1794 Audio-DAC ist angeblich einer der bestem auf dem Markt. SNR von 96dB (digital @ 44,1 kHz Samplingrate) bzw 90 dB (analog @ 44,1 kHz). Upsampling der digitalen Signale auf 192 kHz mittels SRC 4392 Baustein. DC-Servo zur Offsetanpassung des Singals aus DAC-Richtung. Hatte ein paar Design-Schwächen, wie ein paar dB schlechterer SNR auf dem linken Kanal und "DC-Servo-Bug", bei wechsel von per Kondensatoren entkoppeltem Analogeingang.
Highlights:

  • Audio-Layout...ist in vielen Punkten quasi das Gegenteil von dem, was man für gutes HF-Layout macht
  • Allgemein ne Menge spezielles zu lernen im Audiobereich


Projekte & Beteiligungen bei Schaffenburg


..und der Vollständigkeit halber auch mein Lieblingsprojekt aus Schraubertagen: meine RD250 von 78